19.09.2015

OGBWaktuell Titel002

Infobrief OGBW aktuell erschienen

Die zweite Ausgabe des OGBW-Infobriefs OGBW aktuell ist erschienen.

Dort finden Sie ausführliche Informationen rund um die laufenden Projekte der OGBW.

10.09.2015

Neues OGBW Info-Faltblatt

Auf einem neuen Faltblatt informiert die OGBW nun über ihre Tätigkeiten und lädt Interessenten zur Mitgliedschaft ein.

Das Faltblatt kann hier heruntergeladen und über die üblichen digitalen Kanäle verteilt werden.

Alternativ können Interessenten auch ein Kontingent an Faltblättern bestellen , z. B. zur Verteilung innerhalb regionaler Arbeitsgemeinschaften.

 

04.09.2015

Nachruf für Dr. Jochen Hölzinger

Das wissenschaftliche Werk Dr. Jochen Hölzingers wird nun in einem ausführlichen Nachruf sowie einer umfassenden Zusammenstellung seiner wissenschaftlichen Arbeiten gewürdigt.

Der Nachruf erscheint in Kürze in den Ornithologischen Jahresheften für Baden-Württemberg, deren Gründer und Schriftleiter Jochen Hölzinger bis zuletzt war. Der Beitrag ist hier bereits vorab online verfügbar  .

 

02.09.2015

Kormoran: Brutmonitoring 2015

Kormoran OliverElsaesser
Kormoran © Oliver Elsässer

Auf Initiative von Martin Boschert und mit Unterstützung der OGBW wurden die bekannten sowie einzelne neue Brutkolonien des Kormorans auch 2015 erfasst.

Der Brutbestand für das Jahr 2015 kann derzeit nur vorläufig angegeben werden, da eine der Kolonien am nördlichen Oberrhein aufgrund hohen Wasserstandes nicht gezählt werden konnte. Insgesamt wurden, ohne die nicht gezählte Kolonie, 968 Paare ermittelt und damit 5 Paare mehr als 2014. Am Bodensee kamen drei neue Brutplätze hinzu, am Oberrhein war ein in den letzten Jahren besetzter Brutplatz 2015 verwaist. Am Hochrhein konnten erstmals brütende Kormorane nachgewiesen werden.

Kurzbericht zu den Ergebnissen 2015:

 

19.08.2015

Mornell-Durchzug: Gezielte Nachsuchen lohnen!

Mornell ad Anthes
adulter Mornellregenpfeifer © Nils Anthes

Dieser Tage setzt wieder der Herbstdurchzug des Mornellregenpfeifers durchs europäische Binnenland ein. Wie gezielte Nachsuchen der vergangenen Jahren gezeigt haben, nutzen Mornellregenpfeifer die offenen Hochflächen sowie manche Niederungsgebiete Baden-Württembergs in viel größerem Umfang zur Rast als lange angenommen. Tatsächlich haben sich in einigen Gebieten offenbar Rastplatztraditionen entwickelt, so dass alljährlich zum Teil auf den selben Feldern mehrere, teils Dutzende Vögel über mehrere Woche rasten. Entsprechende Gebiete erhalten dadurch eine besondere Bedeutung für den Schutz dieser nordischen Vogelart.

 


Mornellnachweise (größere Ansicht durch Klicken)

Unsere Kenntnisse über traditionelle Rastflächen sind jedoch nach wie vor unvollständig. Daher möchten wir alle Avifaunisten ermuntern, um die Montaswende August / September gezielt in großflächigen Offenlandbereichen mit hohem Getreide- und geringem Maisanteil nach Rastbeständen des Mornells Ausschau zu halten. Wegen der dann höheren Aktivität eignen sich v.a. die frühen Morgenstunden sowie die Zeit vor Sonnenuntergang zur Nachsuche. Äcker müssen gezielt mit Fernglas oder Spektiv abgesucht werden - auch  nahe an Wegen: Mornells haben oft eine sehr geringe Fluchtdistanz. Auch die Kenntnis der weit hörbaren Flugrufes ist hilfreich.

Beobachtungen melden Sie dann am besten über die üblichen Melde-Wege, bevorzugt das Online-Portal Ornitho.de.

 

23.07.2015

Neue Ornithologische Sammelberichte

Titel Tue20

Kürzlich erschienen folgende vogelkundliche Sammelberichte aus Baden-Württemberg:

Nordbaden: Ornithologischer Rundbrief Nr. 67 (April bis Juni 2015):   .

Neckar-Alb: Sammelbericht Nr. 22 (März bis Mai 2015):  .

Rems-Murr-Kreis: Rundbrief Nr. 63 (Juni 2015): .

Bodensee: OR 2016 (Winter 2014/2015):  .

Viel Spaß beim Schmökern!

 


250px Hoelzinger J

Dr. Jochen Hölzinger †

Nach schwerer Krankheit verstarb Dr. Jochen Hölzinger am 9. Juli 2015.

Sein Tod erfüllt uns alle mit großer Trauer. Über Jahrzehnte hat Dr. Hölzinger die wissenschaftliche Vogelkunde in Baden-Württemberg geprägt wie kein anderer -  nicht zuletzt als Herausgeber der Avifauna Baden-Württembergs sowie als Gründungsvorstand der OGBW. Er bleibt uns ein Vorbild.

Der Vorstand der Ornithologischen Gesellschaft Baden-Württemberg. 

 


 

08.07.2015

Vogelzug Europaweit: Das European Bird Portal

logo EBP

Das gemeinsame Projekt EuroBirdPortal der Online-Meldeportale aus über 20 Ländern Europas und unter Beteiligung von ornitho.de für Deutschland wurde am 5. Juni 2015 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zwischenzeitlich durch weitere Vogelarten ergänzt.

Auf diesem Portal kann derzeit der raum-zeitliche Verlauf des Vogelzuggeschehens über den Europäischen Kontinent hinweg für inzwischen etwa 20 Vogelarten auf beeindruckende Weise visualisiert werden. Grundlage sind die auf Basis eines 10x10 km Rasters aufbereiteten Beobachtungsdaten. 

Bis zum Jahresende werden rund 50 Arten, dann auch mit den Daten des Frühjahrs 2014, abrufbar sein:

[Quelle: DDA-web.de]

 

04.07.2015

Jetzt anmelden: Tagung der DO-G in Konstanz

LogoDOG

Die Anmeldung zur Jahresversamlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) vom 30. September bis 05. Oktober 2015 in Konstanz ist geöffnet.

Schwerpunktthemen im Programm sind „Vogelzug“ und „Vögel und Walddynamik“. Zum Ende der Tagung werden geführte Exkursionen ins Vorarlberger Rheindelta, ins Wollmatinger Ried sowie zur Stockacher Aachmündung mit Besuch des Max Planck Instituts für Ornithologie angeboten. Auftakt zur Tagung bildet ein Vortragsblock rund um die vogelkundliche Forschung in Baden-Württemberg.

Als Ko-Ausrichter der Tagung laden wir gemeinsam mit dem Max-Planck-Instituts für Ornithologie - Vogelwarte Radolfzell, der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee, der Universität Konstanz sowie der DO-G alle Interessenten sehr herzlich nach Konstanz ein!

Details zu Programm, Anmeldung und Registrierung von Posterbeiträgen im Internet:

 

02.07.2015

Aufruf: Gezielte Suche nach Wachtelkönigen

Seit Mitte Juni werden aus Baden-Württemberg ungewöhnlich viele Beobachtungen des Wachtelkönigs bekannt, in geeigneten Lebensräumen ist mit Brutvorkommen zu rechnen. 

Vor diesem Hintergrund rufen wir insbesondere in den kommenden 1-2 Wochen zur bewussten Kontrolle möglicher Habiate auf. Dazu zählen vor allem größere Wiesengebiete, aber auch extensiv bewirtschaftete Agrarlandschaften mit hohem Getreideanteil. Besonders gute Chancen zu Nachweisen dieser Art bestehen von ca. 23 Uhr bis 1 Uhr.

Bei Nachweisen rufender Vögel sollte umgehend Kontakt mit den zuständigen Naturschutzbehörden aufgenommen werden. I.d.R. wird es dann möglich sein, die Bewirtschaftung der besiedelten Flächen kurzfristig zu verschieben, wie bereits für Vorkommen auf der Albhochfläche sowie im Ulmer Raum geschehen.

Verzeichnis der Naturschutzbehörden in BW:

Zeitungsartikel der Südwestpresse zum Thema:

 

01.07.2015

Windkraftempfindliche Vogelarten: Aktualisierte Planungshinweise

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Wespenbussard, Oliver Elsässer

Die Landesregierung von Baden-Württemberg veröffentlicht neue Hinweise für die Berücksichtigung der Vorkommen windkraftempfindlicher Vogelarten bei der Planung von Windkraftanlagen.

In dem unter Einbindung diverser Naturschutz- und Fachverbände erarbeiteten Papier werden unter anderem die erst kürzlich aktualisierten Vorgaben der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten für Distanzregelungen zu bekannten Brutvorkommen umgesetzt.

Abweichungen gibt es jedoch in wichtigen Einzelfällen. So wurde beim Rotmilan auf die empfohlene Erweiterung des Abstandes auf 1.500 m verzichtet. Bei dieser Art soll zudem künftig bei der Bewertung möglicher Auswirkungen auf den Erhaltungszustand der Population zwischen Planungen innerhalb bzw. außerhalb so genannter Dichtezentren unterschieden werden.

Das Papier steht über den Server der LUBW zum Download zur Verfügung:

25.05.2015

BfN Cover

Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht Artenschutzreport

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat kürzlich einen ersten umfassenden Artenschutz-Report vorgelegt.

Hierin nimmt das BfN eine Analyse der in Deutschland lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vor. Der Report gibt einen Überblick, wie viele Arten in Deutschland leben, wie hoch der Anteil der gefährdeten Arten ist und wie sich die Artenvielfalt in den letzten Jahren entwickelt hat. Er macht aber auch deutlich, wo im Artenschutz Erfolge zu verzeichnen sind und worauf diese sich zurückführen lassen.

Damit liefert der BfN-Artenschutzreport eine wichtige Analyse, um gefährdete Arten identifizieren und schützen zu können. Zudem entwirt der Bericht zentrale Maßnahmen zum Artenschutz vor.

Der Bericht kann kostenlos über die Webseiten des BfN bezogen werden:  .

[Quelle: BfN]

 

22.05.2015

Landesweite Milankartierung: Dank an die Mitarbeiter

Rotmilan01 OliverElsaesser
Rotmilan, Oliver Elsässer

Die landesweite Erfassung der Brutvorkommen der beiden Milvus-Arten in Baden-Württemberg, welche durch die LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg seit 2012 durchgeführt wurde, ist im Jahr 2014 abgeschlossen worden.

Die OGBW e. V. führte im Rahmen eines Werkvertrages mit der LUBW Erfassungen der beiden Arten im Jahr 2012 durch, koordiniert durch Frau Dr. Marion Gschweng und Herr Jochen Walz. Knapp 70 Avifaunisten beteiligten sich ehrenamtlich an der Erfassung und bearbeiteten 140 Meßtischblatt-Viertel (MTB-Viertel). Zusätzlich wurden für 13 MTB-Viertel Ergebnisse aus der vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e. V. organisierten bundesweiten Rotmilan-Erfassung aus dem Jahr 2011 zur Verfügung gestellt.

Die LUBW dankt allen ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierern aus den Reihen der OGBW e. V. herzlich für ihre Mitarbeit und Unterstützung bei den Erfassungen, und stellt nachfolgend erste Ergebnisse zusammen.

16.05.2015

Cover WN61

Neuer Sammelbericht Rems-Murr-Kreis

Neu erschienen ist der Sammelbericht 61 der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Rems-Murr-Kreis. Er behandelt den Beobachtungszeitraum April 2015.

Wie üblich kann der Sammelbericht über die Seiten der OAG Rems-Murr-Kreis kostenlos heruntergeladen werden: .

 

14.05.2015

Funde vergifteter Greifvögel: bitte melden!

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Mäusebussard, Oliver Elsässer

In den vergangenen Monaten wurden in Baden-Württemberg wiederholt durch Köder vergiftete Greivögel gefunden, zuletzt ein Wanderfalke. Die Anzahl solcher Vergiftungsfälle nimmt zu.

Um derartige Fälle künftig zentral zu erfassen, rufen Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) dazu auf, Funde vergifteter Greifvögel umgehend der Polizei sowie dem zuständigen Veterinäramt zu melden:

Über die neuen Fälle informiert ein Sendebeitrag im SWR-Fernsehen vom 11. Mai 2015:

 

10.05.2015

Atlas Deutscher Brutvogelarten erschienen

cover adebar lg Adebar-Cover © DDA

Der Atlas deutscher Brutvögel (ADEBAR) - ein reich bebildertes Mammutwerk von 800 Seiten - ist im April erschienen und zwischenzeitlich an alle Subskribenten ausgeliefert worden.

Über 4.000 ehrenamtliche Spezialisten haben dafür erstmals alle Brutvogelarten Deutschlands nach einheitlicher Methodik erfasst. In Deutschland brüteten 2005-2009 demnach 280 Brutvogelarten mit insgesamt etwa 80 Millionen Brutpaaren. Die bei weitem häufigsten Brutvögel sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise mit jeweils über 5 Millionen Paaren. Viele andere Arten sind dagegen selten oder gehen im Bestand zurück, wie etwa der ehemals weit verbreitete Kiebitz (siehe Kartenbeispiel  ). Die umfassende Dokumentation stellt eine essenzielle Grundlage für die Avifaunistik dar - sowohl in der wissenschaftlichen Forschung wie im praktischen Vogelschutz.

Onlinebestellung:

Fernsehbeitrag zu Adebar auf 3Sat Nano:

Atlas Deutscher Brutvogelarten. ISBN-13: 9783981554335 Preis: 98,00 €.

 

 

07.05.2015

Deutscher Rat für Vogelschutz wählt neuen Vorstand

DRV Vorstand2
Neuer DRV-Vorstand (von links): U. Mäck, H. Brücher, J. Schwarz, A. v. Lindeiner, K. Kreiser, T. Langgemach, U. Mammen, H. Opitz, L. Lachmann; C. Sudfeldt (fehlt). © DRV.

Ende April 2015 hat der Deutsche Rat für Vogelschutz (DRV) einen neuen Vorstand gewählt.

Neuer Vizepräsident ist Dr. Ulrich Mäck. Als "Urgestein" der wissenschaftlichen Vogelkunde in Baden-Württemberg hat sich Ulrich Mäck in den letzten Jahren unter anderem als Gründungsvorstand der OGBW intensiv für die Belange der Avifaunistik im Ländle stark gemacht. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Beirat des DRV konnte er bereits seinen großen Erfahrungsschatz rund um die Rabenvogel-Problematik gewinnbringend für den Vogelschutz einsetzen.

Weiter als Beirat im DRV tätig ist zudem Helmut Opitz, der neben seinem Amt als NABU-Vizepräsident auch aktiv die Arbeiten der Fachschaft für Ornithologie Südlicher Oberrhein (FOSOR) mitgestaltet.

Für die nun anstehenden Aufgaben im Vorstand des DRV wünschen wir beiden von Herzen gutes Gelingen!

Infos zum Deutschen Rat für Vogelschutz: .

 

04.05.2015

Birdrace 2015: Vögel, Spenden und ein Titelverteidiger

Bereits zum 12. Mal startete am vergangenen Samstag das bundesweite Birdrace. In Baden-Württemberg waren 23 der bundesweit 253 Teams mit von der Partie – ein Rekord, und Grund genug für eine kleine Nachlese aus dem Ländle.

Ganz im Gegensatz zum Vorjahr war fast das gesamte Bundesland am 2. Mai durch geradezu ideales Birdrace-Wetter verwöhnt: Der Dauerregen vom Maifeiertag klang fast überall im Laufe der Nacht ab, gefolgt von weitgehend trockener, milder Witterung bei zunächst starker aber später aufreißender Bewölkung und maximal schwachem Wind. Besser geht es kaum.

Viele Teams konnten daher nicht unerwartet ihre Ergebnisse aus den Vorjahren in den Schatten stellen. Die Heilbronner Nestflüchter knackten endlich die schon lange anvisierte 100er Schallmauer, die Schwarzwälder KOWA-Küken erfreuten sich am neuen Team-Rekord von 113 Arten, und die Tübinger UferSCHWABEN befürchten, dass sie ihre neue Bestmarke von 125 Arten auf Jahrzehnte hinaus nur noch mit Wehmut werden erinnern können.

Ganz vorne waren aber andere: Schon seit Jahren auf den ersten Platz abonniert, konnte auch 2015 das Alb-Donaumoos-Kompetenzteam I den Landestitel mit 134 Vogelarten erfolgreich verteidigen – mit einem bundesweit 25. Platz gleichzeitig auch das beste Team aus der südlichen Hälfte Deutschlands! Zweiter war die lokale Konkurrenz mit 126 Arten, dicht gefolgt von den drittplatzierten UferSCHWABEN.

Viel wichtiger als die reine Artenzählerei sind aber die vielen kleinen Erlebnisse rund um das Birdrace. So entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass gerade das Freiburger Team No Limis mit der Beobachtung eines im Binnenland höchst seltenen Steinwälzers aufwarten konnte. Die SCHÖNBUCHFinken legten per Fahrrad sagenhafte 125 km zurück – doch gerade der entbehrungsreiche Albaufstieg erbrachte keine der erhofften Vogelarten. Die Alb legte auch anderen unüberwindbare Hindernisse in den Weg: Die Brüder Berolf scheiterten auf dem Weg zu Kolkrabe & Co hoffnungslos an einer durch Hangrutsch beschädigten Straße. Andere gingen wesentlich kleinflächiger zu Werke – und so erreichten die FeldLÖrchen auf gerade einmal 6 km² Fläche beeindruckende 101 Vogelarten.

Sehr erfolgreich waren die schwäbischen und badischen Teams auch bei der Einwerbung von Team-Sponsoren. Deren Spenden kommen primär der Internetplattform Orntiho.de zugute, werden hier und da aber auch zur Unterstützung lokaler Vogelschutzprojekte eingesetzt. Spendenkönig in Baden-Württemberg waren 2015 die UferSCHWABEN mit 625 Euro, gefolgt vom Team der Hochschule Rottenburg (BRAUT) mit 432 Euro und den Schwarzwälder KOWA-Küken mit 339 Euro. Bundesweit wurden auf diese Weise weit über 20.000 Spenden-Euro erarbeitet!

Ach ja, Vögel gab es ja auch noch! Natürlich werden an so einem Tag viele „Seltenheiten“ festgestellt, vom Rotfussfalke über die Maskenstelze oder den Rotkehlpieper bis hin zur Zaunammer weit abseits der bekannten Brutgebiete. Erheblich nervenaufreibender sind aber doch oft ganz andere Vogelarten: Sorgenvolle Gesichter, ob sich die Türkentaube noch vor Sonnenuntergang zeigen wird, die Spechtliste am Ende des Tages über den Buntspecht hinausgehen wird, oder sich die zuhauf in der besuchten Fichtenschonung brütenden Gimpel doch noch zu einem unmotivierten „düh“ hinreißen lassen, sind sicher jedem Birdracer bekannt. Demgegenüber steht oft die Freude über das Unerwartete, von früh heimkehrenden Pirolen, Grauschnäppern, Neuntötern oder Sumpfrohrsängern bis hin zu tollen Beobachtungen jagendender Wanderfalken oder fütternder Sperlingskäuze.

In jedem Fall für alle ein unvergesslicher Tag. Nun denn - bis im nächsten Jahr!

Alle Ergebnisse: .

Bundesweite Birdrace-Nachlese: .

Pressemeldungen: Live-Schaltung auf SWR4 .

 

02.05.2015

Birdrace 2015 - Über 20 Teams in Baden-Württemberg!

Kiesmaetze
Die Kiesemätze aus Sigmaringen (©) 2015

Seit 0:00 Uhr und mit neuer Rekordbeteiligung gehen heute auch in Baden-Württemberg wieder zahlreiche Hobby-Ornithologen für 24 h auf "Vogeljagd". Beim 12. bundesweiten Birdrace wird mit sportlichem Ehrgeiz für den Schutz der heimischen Vogeldiversität geworben. Weit über 200 Teams aus ganz Deutschland sind dabei, über 20 davon aus dem Südwesten.

Ob der Landessieg wieder an die Birdraces aus dem Ulmer Raum geht? Wer wohl die Kreismeisterschaften Freiburg, Stuttgart oder Tübingen gewinnt - hier sind jeweils mehrere Teams am Start? Und erarbeitet die meisten Spenden für den Vogelschutz?

Infos rund ums Birdrace und im Laufe des Sonntags auch alle aktuellen Ergebnisse finden Sie im Internet.

 

27.04.2015

Tagung: Wendehals und Grauspecht

Wendehals Fabian Schrauth
Wendehals © Fabian Schrauth

Am 16. und 17. Juli 2015 laden Universität Hohenheim und die Arbeitsgruppe Wendehals zur wissenschaftlichen Fachtagung Wendehals 2015: Struktur und Biodiversität von Streuobstobstwiesen – Wiesenameisen als Nahrungsgrundlage für Wendehals (Jynx torquilla) und Grauspecht (Picus canus).

Präsentiert werden Ergebnisse eines gleichnamigen Forschungsprojektes inklusive Exkursionen in einige der Probeflächen, daneben Gastvorträge aus Projekten zum Schutz des Wendehalses in der Schweiz und Hessen.

Infos zu Programm und Anmeldung im Flyer bzw. im Internet .

 

24.04.2015

Tagung über Specht-Ökologie

FGSpechte

Die Fachgruppe "Spechte" der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) lädt vom 5. bis 7. Juni 2015 zu ihrer Jahrestagung in Ascheberg-Davensberg (Nordrhein-Westalen) statt. Die Tagung bietet ein hochwertiges Programm rund um die Ökologie und den Schutz der Spechte in Mitteleuropa.

Details zur Anmeldung sowie den Vortragsthemen entnehmen Sie bitte dem detaillierten Programm: .

 

17.04.2015

Neuer Sammelbericht Nordbaden

Neu erschienen für die Region Nordbaden ist der Ornithologische Rundbrief Nr. 66. Er behandelt die Monate Februar und März 2015 .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

09.04.2015

Regionale Ansprechpartner und OAGs in BW

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Wer ist eigentlich der für Vogelbeobachtungen zuständige Regionalkoordinator meiner Region? Gibt es in meiner Nachbarschaft eine ornithologische Arbeitsgemeinschaft? Wird vielleicht sogar ein regionaler Sammelbericht über aktuelle Vogelbeoachtungen herausgegeben?

Auf unserer Website finden Sie nun unkompliziert Antworten auf solche Fragen. Über eine Karte der Landkreise können Sie direkt die Kontaktinformationen zu Ihrem Regionalkoordinator abrufen .

Zudem verbinden wir Sie unter „regionale AGs“ mit den lokal und regional tätigen Ornithologischen Arbeitsgemeinschaften .

Schauen Sie doch mal vorbei!

 

06.04.2015

Bericht „Seltene Vögel in Deutschland“ erschienen

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Die Deutsche Avifaunistische Kommission (DAK) erstellt alljährlich einen Bericht über das Auftreten der bundesweit meldepflichtigen Vogelarten. Er komplementiert damit die entsprechenden Berichte zu landesweit meldepflichtigen Vogelarten der Landeskommissionen – in Baden-Württemberg der AKBW .

Der aktuelle DAK-Bericht behandelt das Jahr 2013. Neben der mit zahlreichen Fotos, Verbreitungskarten und Phänologiediagrammen illustrierten Auflistung anerkannter Nachweise enthält das Werk zwei detaillierte Auswertungen über das Auftreten von Grünlaubsänger und Pazifischer Ringelgans.

Infos und Bezug: .

 

03.04.2015

Birdrace am 2. Mai 2015: Jetzt anmelden!

Kowakueken
Die Schwarzwälder Kowa-Küken (©) 2014

In vier Wochen ist es wieder soweit, bereits zum 12. Mal steigt das bundesweite Birdrace. Dabei versuchen Teams von 3-5 Beobachterinnen und Beobachtern innerhalb von 24 h in einem definierten Beobachtungsgebiet (meist Landkreis) so viele Vogelarten wie möglich zu registrieren.

Es geht weniger um Sieg oder Niederlage – statt dessen verfolgt das Birdrace drei Hauptziele: (a) den Spaß am Vogelbeobachten fördern, (b) öffentliche Wahrnehmung für den Schutz der Artenvielfalt generieren, und (c) durch Teamsponsoren finanzielle Unterstützung für die Avifaunistik in Deutschland einwerben.

Die OGBW unterstützt das Birdrace. 2014 waren bereits 20 Teams im Ländle unterwegs – das gilt es zu toppen. Machen Sie mit!

Weitere Infos und Anmeldung 

 

27.03.2015

Neue Ornithologische Sammelberichte

Titel Tue20

Gerade erschienen sind zwei neue vogelkundliche Sammelberichte aus Baden-Württemberg.

Für die Region Nordbaden behandelt der Ornithologische Rundbrief Nr. 65 die Monate Dezember 2014 und Januar 2015 .

Für den Raum Tübingen behandelt der Sammelbericht Nr. 21 den Zeitraum Dezember 2014 bis Febraur 2015 .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

25.03.2015

Aufruf zur Wiesenweihenerfassung

Wie bereits im vergangenen Frühjahr rufen wir auch dieses Jahr zur gezielten Meldung von Brutzeitbeobachtungen der Wiesenweihe auf.

Wiesenweihe M Fabian Schrauth
Wiesenweihe © Fabian Schrauth

Ziel ist, an bislang unbekannten Brutplätzen bei Hinweisen auf eine Ansiedlung sehr rasch und gezielt behördliche Maßnahmen zum Schutz der Bruten einzuleiten. Der Bruterfolg hängt stark davon ab, dass Niststandorte in Getreidefeldern rechtzeitig lokalisiert und von der Nutzung ausgenommen werden können.

Das von Marion Gschweng koordinierte Projekt erfolgt im Rahmen des Artenschutzprogramms (ASP) Wiesenweihenschutz in Baden-Württemberg und wird von der OGBW unterstützt. Bitte melden Sie Brutzeitbeobachtungen der Wiesenweihe zeitnah und geschützt in Ornitho.de. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Aufruf für 2015 .

 

13.03.2015

Herzlichen Glückwunsch, OAG Heilbronn!

OAGHN Logo

Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Heilbronn feiert heute ein kleines Jubiläum: Zum 50. Mal treffen sich die Ornithologen aus dem Landkreis zu ihren i.d.R. 2-monatigen Versammlungen. Gefeirt wird dieser Meilenstein mit einem Sektempfang sowie einem von Ralph Martin gestalteten Foto-Streifzug durch die "Vogelwelt Europas".

Weiterhin so engagiertes Eintreten für die Vogelkunde und den darauf begründeten breiten Zuspruch durch ornithologisch Interessierte wünscht die OGBW!

 

12.03.2015

Jetzt einsteigen: Monitoring häufiger Brutvögel

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© Oliver Elsässer

Seit 1989 überwacht das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) nach standardisierten Methoden die Bestandsentwicklungen unserer Brutvogelarten. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen 1 km² großen Probeflächen statt, mit 4 Begehungen zwischen März und Juni. Die neuesten Befunde des Programms werden jährlich im Bericht "Vögel in Deutschland" fortgeschrieben und fließen u.a. in den Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" der Bundesregierung (BfN) ein.

Steigen Sie jetzt ein: der jährliche Zeitaufwand je Probefläche für Kartierung und Auswertung beträgt max. 30-40 Stunden. Wo es noch freie Probeflächen in Ihrer Nähe gibt können Sie über das Informationssystem "Mitmachen beim Monitoring häufiger Brutvögel!" ganz einfach erkunden .

Bitte melden Sie sich bei Interesse zeitnah beim NABU Vogelschutzzentrum Mössingen, das die Erfassungen in Baden-Württemberg koordiniert .

10.03.2015

Mitmachen! Schwarzstorch-Ansitz im Odenwald

Schwarzstorchansitz

Am Ostermontag koordiniert Frank Laier (OGBW Regionalkoordinator Neckar-Odenwald-Kreis) eine synchrone Erfassung von Schwarzstörchen im östlichen Odenwald.

Brutvorkommen dieses scheuen und heimlichen Waldbewohners sind notorisch schwierig zu erfassen. Mit dieser konzertierten Aktion sollen Hinweise erarbeitet werden, in welchen Teilen des östlichen Odenwalds mit Vorkommen zu rechnen ist.

Details zur geplanten Erfassung sowie Hinweise zur Anmeldung und Mitarbeit können Sie hier herunterladen .

 

08.03.2015

Tagung: Konfliktfeld Rabenvögel

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© Ökologischer Jagdverband

Der Ökologische Jagdverband Baden-Württemberg veranstaltet am 28 März 2015 eine öffentliche Vortragsreihe rund um die Rabenvogelproblematik.

Ort: Wald-Cafe „Fuchsbau“, Kohltor 1-12, 71157 Hildrizhausen

Themenauswahl:.
Dr. Hans-Wolfgang Helb (Uni Kaiserslautern): Biologie, Raumnutzungs- und Sozialverhalten der Rabenvögel, insbesondere von Rabenkrähen und Elstern.

Manfred Kaiser (Stadtverwaltung Lahr): Konflikte beim Umgang mit Saatkrähen. Fallbeispiele Lahr, Laupheim und andere

Dr. Veit Hennig (Uni Hamburg): Kolkraben – Rinder- und Schafzucht: Konflikte? Bedeutung? Sind die Kolkraben schuld?

Dr. Hans-Wolfgang Helb (Uni Kaiserslautern): Rabenkrähen und Elstern im Gestrüpp eines neuen Jagdrechts. Erwartungen und Realität in der Natur

Unkosten & Anmeldung: 10,- €. Anmeldung beim Ökologischen Jagdverband:

Weitere Details

 

28.02.2015

150 Teilnehmer beim Avifaunistentreffen

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© Jürgen Hellgart

Gut besucht war das 15. Avifaunistentreffen am vergangenen Samstag in Lauffen am Neckar. Bereits am Vormittag hatten etwa 80 Teilnehmer die jährliche OGBW-Mitgliederversammlung besucht.

Das Vortragsprogramm bot eine breite Themenpalette. Neben einem Schwerpunkt zum Vogelschutz im Wald wurde etwa über die Bestandsentwicklung bei Wanderfalke und Uhu, Ergebnisse des Monitorings häufiger Brutvögel, sowie die Bedeutung der Vogelschutzgebiete in Baden-Württemberg berichtet. Die Vortragsfolien einiger Beiträge werden wir wieder sukzessive zum Download bereitstellen können.

Besonderen Stellenwert genossen natürlich die "Flurgespräche" in den Pausen, das Schmökern am Büchertisch von Christ Media Natur, und der Kennerblick durch die Ferngläser der Firma DDoptics.

Ganz herzlicher Dank gilt dem Team der OAG Heilbronn um Ralf Gramlich für die hervorragend organisierte Tagung, und allen Teilnehmern für die engagierte Diskussion.

Details zum Avifaunistentreffen 2016 werden wir hier beizeiten bekannt geben. Voraussichtlich wird die Tagung wieder in der zweiten Februarhälfte, dann in einem der südlichen Landesteile und möglicherweise zweitägig stattfinden.

 

 

10.02.2015

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Ornithologische Jahreshefte: Heft 2/2014

Die nächste Ausgabe der Ornithologischen Jahreshefte für Baden-Württemberg befindet sich im Druck und wird voraussichtlich Ende Februar ausgeliefert.

Die Hauptbeiträge der neuen Ausgabe behandeln Untersuchungen zur Brutbiologie von Feldlerche und Türkentaube sowie über Verbreitung und Schutz der Wiesenweihe in Baden-Württemberg.

Die vollständige Inhaltsübersicht sowie pdf-Dateien mit den Zusammenfassungen können Sie bereits jetzt abrufen.

 

07.02.2015

ADEBAR: Vorteilspreis nur noch bis 28. Februar!

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Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (Adebar) ist im Druck!

Voraussichtlich zum Ende des 1. Quartals 2015 kann die Auslieferung das lange ersehnten Grundlagenwerks zur Brutverbreitung aller Vogelarten Deutschlands beginnen. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und seine Fachpartner in den Ländern - in Baden-Württemberg die OGBW - verbinden damit ein großes Dankeschön an alle, die die Durchführung dieses Mammutprojekts mit großem ehrenamtlichen Einsatz und viel Geduld ermöglicht haben.

Nur noch bis 28. Februar 2015 kann das Werk zum Vorteilspreis in der Subskription mit 30 % Preisvorteil erstanden werden. Alle weiteren Informationen hierzu auf den Websiten des DDA.

 

05.02.2015

Titel Tue20

Sammelbericht Raum Tübingen: Herbst 2014

Die OAG Tübingen hat eine neue Ausgabe der Ornithologischen Sammelberichte für den Raum Tübingen erstellt.

Wie üblich behandelt der Bericht Beobachtungsdaten aus den Landkreisen Tübingen (TÜ), Reutlingen (RT) und Zollernalb (BL). Die verwendeten Daten betreffen den Zeitraum September bis November (Herbst) 2014.

Die Tübinger Sammelberichte werden seit 2014 im 3-monatigen Turnus erstellt und auf den Seiten der OAG Tübingen bereitgestellt. 

 

03.02.2015

OGBWaktuell Titel001

Infobrief OGBW aktuell erschienen

Die erste Ausgabe des neuen OGBW-Infobriefs OGBW aktuell ist erschienen.

Dort finden Sie ausführliche Informationen rund um die laufenden Projekte der OGBW.

Künftig erscheint OGBW aktuell etwa zweimal jährlich. Der Infobrief ersetzt die Ornithologischen Schnellmitteilungen als das zentrale Mitteilungsorgan der OGBW.

 

01.02.2015

Kormoranbrutbestand: Bericht 2014 publiziert

Kormoran Fabian Schrauth © Fabian Schrauth

Seit 2011 koordiniert die OGBW im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) und in Kooperation mit den Fischereiverbänden eine jährliche Bestandserfassung an den Brutkolonien des Kormorans in Baden-Württemberg.

Für die Erfassung unter Federführung von Dr. Martin Boschert liegt nun der Bericht für die Saison 2014 vor. Mit 961 Paaren wurde dabei der bisher höchste Bestand brütender Kormoran auf Landesfläche ermittelt.

Der Bericht kann kostenlos über die Website der LUBW heruntergeladen werden.

 

31.01.2015

Beitrag zur Wasservogelzählung auf SWR 3

Das ehrenamtliche Engagement im Rahmen der internationalen Wasservogelzählungen wird nun auch in einem Fernsehbeitrag gewürdigt:

Am kommenden Dienstag, 3. Februar um 18:15 Uhr, strahlt das SWR-Fernsehen im Magazin "natürlich !" einen Beitrag über die Wasservogelzählungen am Bodensee im Raum Moos KN aus. Der Beitrag ist im Anschluss auch über die Mediathek des SWR abzurufen .

 

30.01.2015

Tagungen: Störche und Habicht

Habicht Fabian Schrauth
© Fabian Schrauth

Der Habicht - Vogel des Jahres 2015
28. Februar 2015 an der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) Recklinghausen. Tagungsbeitrag: 15 Euro.
Informationen: Naturschutzbund Deutschland (NABU) , E-Mail: jenny.pohlenz@nabu.de.

Weiß- und Schwarzstorch im Aufwind – Bilanz und Ausblick
05. März 2015 in „Schloss Criewen“.
Tagungsbeitrag: 45 Euro.
Informationen:
Brandenburgische Akademie „Schloss Criewen“ , E-Mail: info@brandenburgische-akademie.de.

 

29.01.2015

Avifaune RLP

Avifauna Rheinland-Pfalz: Band 1 lieferbar

Startschuss für das neue Standardwerk zur Avifauna unseres Nachbarlandes Rheinland-Pfalz!

Band 1 des auf 4 Bände angelegten Werkes „Die Vogelwelt von Rheinland-Pfalz“ (Avifauna RLP) ist frisch gedruckt und gebunden und ab sofort lieferbar.

Details zum Buchprojekt sowie Infos zum Bestellvorgang finden Sie auf den Seiten der Avifauna Rheinland-Pfalz .

 

13.01.2015

Programm zum Avifaunistentreffen online


© Mathias Kramer

Die offizielle Einladung zur 11. Mitgliederversammlung und dem 15. Avifaunistentreffen der OGBW am 21.Februar 2015 in Lauffen am Neckar wird in den nächsten Tagen versendet. Bereits jetzt können Sie sich hier über das detaillierte Vortragsprogramm informieren.

Schwerpunkte der Tagung bilden der Vogelschutz im Wald, Ergebnisse aus dem Vogelmonitoring sowie das Naturschutzinstrument der Vogelschutzgebiete. Die OAG Heilbronn als lokaler Ausrichter sowie die OGBW als Veranstalter freuen sich auf eine rege Teilnahme aller interessierten Vogelkundler Baden-Württembergs.

 

05.01.2015

Bergfinken-Massenschlafplatz in Südbaden

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Einflug der Bergfinken © Daniel Kratzer

Nach dem Einflug im Winter 2011/2012 mit großen Schlafplätzen in den Kreisen Tübingen und Ostalbkreis hat sich seit dem Jahreswechsel 2014/2015 erneut ein Massenschlafplatz des Bergfinken in Baden-Württemberg etabliert.

Nach vielen Einzelbeobachtungen großer Trupps im Dezember entdeckte E. Meyer am 31.12.2014 den derzeit mit grob geschätzt 2-3 Mio. Vögeln besetzten Schlafplatz am Dinkelberg zwischen Hasel und Schopfheim LÖ.

In den kommenden Tagen planen Ornithologen aus der Region eine systematische Schätzung des Schlafplatzbestandes.

 

05.01.2015

Digitaler Kartensatz für Verbreitungskarten

Beispielkarte
Kartenbeispiel

Basierend auf frei verfügbaren thematischen Karten hat die OGBW nun einen Satz an digitalen Kartengrundlagen erstellt, die künftig für landesweite ebenso wie regionalisierte kartografische Auswertungen von Vogeldaten zur Verfügung stehen. Die Karten liegen sowohl als GIS-taugliche shape- bzw. Raster-Dateien als auch als georeferenzierte MiniAvi-Rasterkarten vor.

Primär richtet sich dieser Service an OGBW-Regionalkoordinatoren, -Artbearbeiter oder sonstige mit Datenauswertungen befasste Personen. Selbstverständlich können die Karten aber auch für individuelle Auswertungen eigener Beobachtungsdaten verwendet werden.

Kontakt: Nils Anthes   

 

04.01.2015

Zählung an Rotmilan-Schlafplätzen

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© Fabian Schrauth

Rotmilane überwintern in zunehmender Zahl in Mitteleuropa. Um diese Entwicklung zu dokumentieren, werden seit einigen Jahren in mehreren europäischen Ländern simultane Zählungen aller bekannter Schlafplätze durchgeführt (z.B. Schweiz, Frankreich, Italien, Nordspanien, Belgien, Luxemburg, Slowakei, Dänemark). Auch die OGBW will sich künftig für Baden-Württemberg an den Zählungen beteiligen.

Die nächste Zählung findet bereits sehr kurzfristig am 10. und 11. Januar 2015 statt. Trotz des kurzen Vorlaufs rufen wir dazu auf, bereits bekannte Rotmilan-Schlafplätze an diesem Termin zu erfassen.

Bitte melden Sie Ihre Schlafplatz-Zählungen auf ganz normalem Weg über ornitho.de und markieren Sie unter dem Feld „Präzisierung der Beobachtung“ die Eigenschaft „Schlaf- / Sammelplatz“.

Über weitere Zähltermine sowie die Ergebnisse dieses interessanten Projekts werden wir auf unserer Homepage berichten.