Form und Inhalt einer Dokumentation von seltenen Vogelbeobachtungen in Baden-Württemberg
Einer Dokumentation geht ein vollständig ausgefüllter Meldebogen (siehe Anhang) vorweg. Auf dem Meldebogen sind die wichtigen Rahmendaten zur Beobachtung (Beobachter, Wetter, Vergleichsarten etc.) anzugeben.
Bitte machen Sie auf der Rückseite und / oder auf weiteren DIN-A-4-Blättern ausführliche Angaben zu den unten aufgeführten Punkten. Eine Dokumentation kann selbstverständlich auch gut leserlich in handgeschriebener Form eingehen!
• Beobachtungsumstände, Beschreibung des Vogels (Gesamteindruck, Größe, Gestalt, Färbung von Kopf, Oberseite, Schwanz, Unterseite und Flügeln, Größe und Färbung von Schnabel und Beinen, Flugbild, Stimme, Verhalten) anhand ihrer Feldnotizen.
• Wenn es der Klärung dient, versuchen Sie bitte, eine Skizze des Vogels anzufertigen.
• Welche Kennzeichen oder Körperteile wurden nicht gesehen?
• Geben Sie bei gefangenen oder toten Vögeln bitte Maße, Mauserdaten usw. an.
• Mit welchen Arten könnte der Vogel verwechselt werden, und warum ist eine Verwechslung ausgeschlossen?
• Geben Sie bitte Einzelheiten darüber an, ob Sie oder ein Mitbeobachter mit der Art oder ähnlichen Arten von früheren Begegnungen her vertraut sind.
• Welche Bestimmungsliteratur haben sie während der Beobachtung, kurz darauf oder später zu Rate gezogen?
• Bleiben irgendwelche Restzweifel?
Seltene Vogelarten, die etwas regelmäßiger in Baden-Württemberg auftreten und unter guten Bedingungen verhältnismäßig einfach zu Bestimmen sind (z. B. Mornell-, Seeregenpfeifer, Odinshühnchen) können u. U. auch kürzer dokumentiert werden („Kurzprotokoll“). Allerdings müssen auch hierbei alle erkannten Merkmale klar beschrieben und verwechselbare Arten ausgeschlossen werden! |
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