Bis zum Jahr 1999 wurden seltene Vogelbeobachtungen in Baden-Württemberg (oft auf Anfrage von Dr. Jochen Hölzinger) an die Dokumentationsstelle des Kuratoriums für Avifaunistische Forschung oder direkt an die Deutsche Seltenheitenkommission gesendet. Ab dem Jahre 1999 hat sich die Avifaunistische Kommission Baden-Württemberg in Absprache mit der Deutschen Seltenheitenkommission gebildet.

Dies hat zur Folge, dass es Arten gibt, die bundesweit als außergewöhnlich gelten und weiterhin von der Deutschen Seltenheitenkommission bearbeitet werden (nationale Seltenheiten) und dass es seltene Vogelarten gibt, die von der AK Baden-Württemberg bzw. der AK Bodensee bearbeitet werden. Aufgrund des Drei-Länder-Status und somit der Existenz von drei verschiedenen nationalen Meldelisten am Bodensee, wurde eine Vereinfachung und Harmonisierung angestrebt. In Absprache mit den nationalen Kommissionen von Österreich, Schweiz und Deutschland (AFK, SAK und DSK) wurde eine neue länderübergreifende Avifaunistische Kommission Bodensee (AKB) ins Leben gerufen, die seit Beginn des Jahres 2001 arbeitet.